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Weinberg-Saison vorbei... Ruhe zieht ein!?

Man könnte nun annehmen, es ziehe Ruhe bei uns ein. Aber weit gefehlt! Derzeit ist der Bau unserer Käserei mit Hofladen in vollem Gange. Alles läuft wie am Schnürchen und bringt uns unserem Ziel, Wein gepaart mit köstlichem Ziegenkäse aus eigener Produktion anzubieten, immer näher.

 

Herbst- und Weinfest Altkötzschenbroda 27.–29.09.2019

.Am letzten Septemberwochenende waren wir auch wieder mit unserem Stand Teil des Herbst- und Weinfestes in Altkötzschenbroda. Es war sehr schön, viele bekannte Gesichter, aber auch neue Genießer zu begrüßen. Danke für das ungebrochen hohe Interesse an unseren Weinen.

Und da sind die Schwalben auch schon wieder fort, andererseits jedoch ein neuer Erntehelfer bei uns...

Nun ist Ende September und alle Trauben des 19er Jahrganges sind – nicht zuletzt dank der wieder großartigen Unterstützung unserer vielen Erntehelfer – bereits gelesen. Und unser kleiner Neuzugang Karli wich nicht von unserer Seite.

Nun ruht der Most im Weinkeller und wird so langsam zu Wein. Wir können es kaum erwarten, wenn dann die erste Fassprobe ansteht und wir ein genaueres Bild davon bekommen, wie der Jahrgang denn werden wird. Mit der Qualität und Gesundheit der Trauben waren wir schon mal sehr zufrieden.

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Auf einem richtigen Bauernhof sind Schwalben zu Hause. Wir wohnen seit 2007 auf dem Hof in Altwahnsdorf und seitdem warten wir auf die Schwalben.  Beim Nachbarn nisten sie regelmäßig, aber zu uns wollen sie einfach nicht kommen, obwohl die Voraussetzungen für eine Ansiedlung  gegeben sind:

-          offene Türen und Fenster zum Stall

-          Felder und Wiesen in der Umgebung

-          feuchter Lehmboden zum Nestbau

Früher galten Schwalben als Boten des Glücks, die das Haus vor Feuer und Blitz sowie das Vieh im Stall vor Krankheiten bewahren. Man erwartete sehnsüchtig ihre Rückkehr aus den afrikanischen Überwinterungsgebieten. Erst dann war der Winter endgültig vorbei und die langersehnte warme Sommersaison begann.

Vor etwa zwei Wochen bekamen wir im Ziegenstall Besuch einer neugierigen Rauchschwalbe. Sie kam hereingeflogen, setzte sich auf ein Stromkabel, zwitscherte freundlich und flog wieder weg. Von jetzt an kam sie jeden Tag vorbei. Seit einer Woche sind es zwei Rauchschwalben. Von den lebhaften Jungziegen unter ihnen lassen sie sich nicht stören.

Damit sich die beiden hier heimisch fühlen, haben wir schnell eine Nisthilfe aus Holzbeton besorgt und an einem Deckenbalken befestigt. Und welch große Freude, das Nest wurde sofort angenommen und wird nun weiter ausgebaut und mit Strohhalmen fein gepolstert. Das lässt uns nun ganz stark auf Nachwuchs hoffen.

„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, aber ein Pärchen und dazu vielleicht drei, vier Jungschwalben ganz bestimmt.

Der Frühling naht ...

... und mit ihm läuft die Arbeit im Berg bereits wieder kräftig an. Wir haben geschnitten und gebogen. Nun müssen wir nur noch eventuelle Spätfröste überstehen, bevor wir die Frostruten abschneiden können. Andererseits werden auch neue Reben gepflanzt. Und nicht zu vergessen: die ersten Weine sind abgefüllt. Dies ist für uns immer ein großer Moment im Winzerjahr. Probiert haben wir natürlich schon mal. Nun lassen wir den Weinen noch ein bisschen Zeit auf der Flasche und bald schon werden sie hoffentlich Ihre/Deine Sinne verzaubern. Also bis bald!

Überraschung

Unsere älteste Ziege „Amanda“ hat uns mit einer Zwillingsgeburt absolut überrascht.  2018 hatte sie keinen Nachwuchs bekommen und hat somit auch keine Milch geliefert. Wir glaubten, unsere 2006 hier auf dem Hof geborene Ziege, ist nun eine Oma und möchte keine Kinder mehr bekommen. Umso größer ist unsere Freude jetzt, zumal es sich um zwei Mädchen handelt und damit die guten Gene von Amanda weitergegeben werden. Mit inzwischen 13 Lebensjahren erfreut sie sich bester Gesundheit. Sie hat ein gesundes, gut zu melkendes Euter und war noch nie richtig krank. Allerdings ist das Gebiss nicht mehr ganz vollzählig.

Mutter von Amanda ist Amelie, eine von unseren ersten beiden Ziegen, die wir 2004 von der Züchterin Ilona Richter aus Leipzig-Holzhausen erwarben.

Amelie wurde 2005 von Bock „Cello“ gedeckt. Da wir damals noch keinen eigenen Bock hatten, sind wir mit Amelie nach Cossebaude zur Züchterin Harriet Krause gefahren. Am 20. März 2006 kam unsere Amanda zur Welt. Seitdem ist sie nicht nur unser Liebling, sondern mit ihrer schwarzen Fellfarbe auch bei vielen Kindern sehr beliebt.

Die nächsten Schritte sind getan

Auf unserem Weg zur eigenen kleinen Hofkäserei können wir stolz den nächsten Schritt verkünden: Alexander ist nun Fachagrarwirt für handwerkliche Milchverarbeitung. Über zwei Jahre hat er neben seiner regulären Arbeit, der im Weinberg und mit den Ziegen für diesen staatlich anerkannten Abschluss gebüffelt … und im Dezember nun erfolgreich die Abschlussprüfung absolviert.

Aber auch mit den baulichen Plänen geht es voran. Und so können wir schon hoffentlich bald den Bauantrag stellen.

Winterruhe auf dem Weinberg? Weit gefehlt!

Jetzt zieht nicht etwa Ruhe im Weinberg ein. Mag sein, dass die Reben sich auf den Winterschlaf einstimmen. Wir aber sind weiter unterwegs und bessern Spaliere aus, pflanzen hier und da noch neue Reben als Ersatz, verteilen den guten Mist unserer Ziegen im Weinberg. Es gibt also immer zu tun. Jetzt eben schon mit Blick auf die nächste Saison.

Aber auch das Bauunternehmen Drache aus Radebeul ist noch immer fleißig am Wirbeln und saniert weitere Trockenmauern. Hierfür erhalten wir Fördermittel im Rahmen des Entwicklungsprogrammes für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2014-2020 aus dem Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Europa ist sicherlich nicht vollkommen, aber ohne diese EU-Gelder könnten wir die Mammutaufgabe des Erhaltens unserer Terrassenweinberge ganz aus eigenen Mitteln nicht bewältigen.

 

11.10.18: Der September war einfach unglaublich …

Der normalerweise erste Lesetermin war diesmal der Letzte; die Teilnahme am Weinfest mit überwältigend positiver Resonanz; Zuchtböcke, die auf die Reise gingen zu anderen Züchtern und einer auch in einen Zoo... Ständig war etwas los und man könnte Romane darüber schreiben. Wir wollen es aber bei einem Riesen-Dankeschön an all unsere Helfer in der vorgezogenen Lesesaison und vor allem aber auch all die Interessenten, die uns in Altkötzschenbroda auf dem Weinfest besucht haben, belassen. Wir freuen uns sehr, dass so viele von Ihnen/euch von unseren Weinen auch im Nachgang einfach "nicht lassen" können.

Juli – Der erste Schritt ist getan – Wir sind angemeldet …

… und freuen uns, unsere liebe Stammkundschaft, aber auch den ein oder anderen neuen Weinkenner und -liebhaber auf dem Herbst- und Weinfest in Radbeul-Altkötzschenbroda zu treffen. Am 28. September - 30. September 2018 ist es so weit.

Das aktuelle Jahr mit seinen langen Trockenperioden verlangt uns so einiges ab – heißt es doch das richtige Maß und den richtigen Zeitpunkt bei all den Arbeiten am Boden und in der Laubwand zu finden. Dennoch ist es immer wieder beeindruckend, wie der Tiefwurzler `Wein` sich doch noch irgendwoher Wasser holt.

Kurz nach Ostern war es nun endlich so weit: Wir konnten unseren ersten eigenen Sekt verkosten. Von den 16er Weißburgundertrauben hatten wir einen kleinen Teil zu einem Sektgrundwein verarbeiten und diesen dann in Würzburg versekten lassen. Und es hat sich gelohnt. Ein duftig-milder und sehr feinperliger Sekt ist es geworden, der bereits beim ersten Schluck Freude macht.

Seit den Winterferien ist wieder Leben in der Bude – wie man so schön sagt –, denn die neue Ziegengeneration ist auf der Welt. Das ist jedes Jahr wieder ein besonderes Erlebnis für uns. Bilder gibt's natürlich auch demnächst.

29.09.–01.10.2017 Herbst- und Weinfest in Radebeul-Altkötzschenbroda

In diesem Jahr waren wir das erste Mal mit einem Stand auf dem Weinfest vertreten. Es hat riesig Spaß gemacht. Wir möchten uns bei allen bedanken, die unseren Stand besucht und unsere Weine und uns kennengelernt haben.

10. September bis 15. Oktober 2017 – Das war die diesjährige Lese.

Während in anderen Weinbauregionen oder -betrieben etwas enttäuscht auf dieses Weinjahr zurückgeschaut wird, sind wir doch recht zufrieden mit unseren Trauben. Wir konnten es uns auch bei einzelnen Sorten erlauben, der Qualität zuliebe Trauben zu reduzieren. Sicherlich wird sich das dann im Glas widerspiegeln. Ohne all unsere fleißigen, unermüdlichen und echt verlässlichen Lesehelfer wäre das alles aber nicht zu schaffen. Es macht riesig Spaß mit euch! Danke!!!

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